Mehrere Millionen wurden von der Lebenshilfe in den letzten Jahren in diesen Standort investiert

Beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe des CDU-Ortsverbandes von dem breiten integrativen Angebot der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH in Winsen. 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herbstgespräche“ des CDU-Ortsverbandes wurde unter fachkundiger Führung die Tischlerei und das benachbarte FITZ-Zentrum am Borsteler Grund besichtigt. 

FITZ steht Für Integration, Teilhabe, Zukunft“, erklärt Sabine Kock-Kessler, Geschäftsführerin der Lebenshilfe den Anwesenden, „unser Ziel ist, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen.“ 

Ursprünglich als Elternverein gegründet, hat sich die Lebenshilfe in den Landkreisen Lüneburg und Harburg mit 960 hauptamtlichen Mitarbeitern und 41 Standorten als gemeinnützige GmbH zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region entwickelt. Über 2000 Menschen mit und ohne Behinderung nutzen die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg. Das Angebot reicht von der Mobilen Frühförderung über Kindertagesstätten, Wohnhäuser, Wohngruppen, Mobile Assistenzdienste, Ambulante Betreuung bis hin zu den Werkstätten. 

Thomas Jahn, Fachabteilungsleiter der Tischlerei, führte durch die Werkstatt und stellte sich den interessierten Fragen. „Wichtiger Bestandteil der Werkstätten ist der angegliederte Berufsbildungsbereich, in dem die jungen Menschen zunächst ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben können, bevor sie in den Produktionsprozess übernommen werden“, so Jahn. Die Arbeitsplätze in der Tischlerei sind mit modernster Technik ausgestattet und an die Fähigkeiten der momentan 24 Mitarbeiter angepasst. Als Auftragsarbeit für private Unternehmen werden Holzprodukte von der Palette bis zum kompletten Möbelstück gefertigt. 

 „Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen mit Behinderungen durch Zusammenarbeit mit   Berufsschulen und privaten Unternehmen in den normalen Arbeitsmarkt zu integrieren“, erläutert Sabine Kock-Kessler.

Im benachbarten FITZ-Gebäude ist neben dem Speisesaal und den Räumlichkeiten der Mobilen Assistenzdienste eine Montage- bzw. Lebensmittelgruppe untergebracht, die sich ebenfalls in einen Berufsbildungsbereich mit 14 Personen und der eigentlichen Werkstatt mit 55 Menschen gliedert. Peter Rathje, Fachabteilungsleiter dieses Hauses, ist besonders stolz auf die IFS-Zertifizierung, die den hohen Standard des Lebensmittelbereiches zum Ausdruck bringt. Auch hier sind Privatunternehmen Auftraggeber z.B. für Konfektionierungsarbeiten.

 „Wir sind ein offenes Haus. Jeder, der sich über unsere Arbeit informieren möchte, ist nach vorheriger Absprache herzlich willkommen“, erklärt Rathje.

Andrea Röhrs, stellvertretende CDU-Ortsverbandsvorsitzende nach dem Rundgang: „Wir freuen uns, dass auch mit Unterstützung der Stadt Winsen die Lebenshilfe hier in Winsen ihr Angebot für Menschen mit Behinderungen so erheblich erweitert hat. Wir konnten sehen, wie wichtig diese unterstützenswerte Arbeit ist und wie wichtig auch weitere Bemühungen in diese Richtung hin zu einer gleichberechtigen Teilhabe behinderter Menschen im Alltag sind“.

FOTO: Besuchergruppe des CDU Ortsverbandes, links: Thomas Jahn, Leiter der Tischlerei, 2. von rechts: Sabine Kock-Kessler, Geschäftsführerin und Bereichsleiterin der Werkstätten der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH

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