Bürgermeister Anré Wiese und Dr. Cornell Babendererde beim Europastammtisch

„Wie schaffen wir ein einiges und starkes Europa und was hat Winsen von der Europäischen Union?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich Winsener  gemeinsam mit dem Bürgermeister André Wiese und Dr. Cornell Babendererde, Kandidatin der CDU für die Europawahlen am 26. Mai jetzt bei einem Stammtisch der CDU Winsen in der Laterna Magica. Neben dem Erstarken von Populismus jeglicher Couleur in vielen Staaten der Europäischen Union und dem Schlingerkurs Großbritanniens beim Brexit wurden dann aber vor allem die positiven Seiten unserer Zeit und unseres Kontinents in den Blick genommen.

„Die Europäische Union ist nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Friedens- und Freiheitsversprechen geworden. Dieses Versprechen wird seit vielen Jahren eingehalten. Durch einen großen Binnenmarkt und einem gemeinsamen Vorgehen auf dem internationalen politischen Parkett hat Deutschland zusammen mit anderen europäischen Staaten in der Welt eine starke Stimme und politisches Gewicht. In Zukunft muss sich die Europäische Union aber verständigen: Wo soll es mehr Zusammenarbeit geben, wo sollen die nationalen und regionalen Besonderheiten gewahrt bleiben? Klar ist: wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Migrationspolitik! Ansonsten hat das Subsidiaritätsprinzip – d.h. die Eigenständigkeit von Nationen und Regionen – höchste Priorität“, fasst Cornell Babendererde zusammen.

Bürgermeister André Wiese hob die Bedeutung Europas für die wirtschaftliche Entwicklung Winsens hervor und berichtete aus zahlreichen Unternehmensgesprächen der letzten Wochen. „Viele Arbeitsplätze in unserer Stadt hängen direkt oder indirekt an einem funktionierenden Binnenmarkt in Europa. Deshalb brauchen wir stabile Verhältnisse mit klaren Regeln für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen“, unterstrich Wiese. Er verwies auch auf die zahlreichen Förderprogramme, von denen Winsen stark profitiere: „Vom Hoopter Fähranleger bis zum Gewerbegebiet Luhdorf 2, vom Ausbau des Stöckter Querweges bis zur Buswendeschleife Bahlburg, all diese Maßnahme sind maßgeblich von der EU mitfinanziert, das sollten wir bei allem Wehklagen über bürokratische Hemmnisse, die auch uns das Leben nicht immer leicht machen, nicht vergessen“, so André Wiese.

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