Freuen sich über den Erfolg ihrer Veranstaltung: stellv, Ortsverbandsvorsitzender Sebastian Trenkner (links) und Geschäftsführerin Susanne von Appen

„Hier wächst ein attraktives Baugebiet für alle Generationen heran“, so die Feststellung vieler Interessierter zum wachsenden Baugebiet Norderbülte im nordöstlichen Winsen. Auf Einladung der CDU Winsen (Luhe) informierten sich jetzt 80 Interessierte aus allen Generationen vor Ort an der Baustelle des Baugebiets. Der stellvertretende Vorsitzende der örtlichen CDU Sebastian Trenkner begrüßte die Anwesenden und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung.

Im Folgenden erläuterte Bürgermeister André Wiese die Motivation der Stadt für das entstandene Gebiet. „Winsen ist eine wachsende Stadt, die attraktiv für alle Generationen ist. Also brauchen wir neuen Wohnraum für unterschiedlichste Bedürfnisse.“ Er unterstrich die gute Lage des Neubaugebiets in Nähe zu Schulen, Innenstadt und Bahnhof. In der Norderbülte entstehen rund 150 neue Wohneinheiten, die sich auf Mehrfamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser sowie Einzelhäuser verteilen. Die Stadt sei alleiniger Flächeneigentümer und damit für den Verkauf der unterschiedlichen Grundstücke zuständig. „Der Stadtrat hat sich viel Mühe bei der Gestaltung dieses Gebiets gegeben und auch schon das Grundkonzept für den Verkauf der unterschiedlichen Grundstücke beschlossen“, informierte Wiese. Er betonte den Gestaltungsgrundsatz, den bestehenden Bultweg nicht mit zusätzlichem Autoverkehr zu belasten und auch keine Pkw-Anbindung an das angrenzende bestehende Wohngebiet vorzusehen. „Damit würden wir erheblichen zusätzlichen Verkehr in diesen Bereich Winsens ziehen, das gilt es zu vermeiden.“

Beim Verkauf der Einzel- sowie Doppelhäuser hätten Winsener Bewerber einen Startvorteil: „Wir möchten, dass Winsener Familien, die sich hier den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten, dazu auch die Gelegenheit bekommen“, machte Wiese deutlich. Ein weiterer Vorteil dieses Vergabeprinzips sei auch, dass dadurch bestehender Wohnraum frei werde und damit Umzugsketten in Gang gesetzt würden, die unterschiedlichen Einkommensgruppen helfen, Eigentum zu bilden bzw. in Winsen wohnen zu können. Die Bewerbungen auf die verschiedenen Grundstücke können bis Ende Mai erfolgen, für nähere Informationen verwies auf die zuständige Liegenschaftsabteilung der Stadt. Bei den Bauflächen für die Mehrfamilienhäusern sollen gemäß Ratsbeschluss die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft des Landkreis sowie andere Interessenten wie zum Beispiel Projektentwickler aber auch Privatpersonen zum Zuge kommen.

Die Baustelle selbst kommt derzeit gut voran: „Derzeit liegen wir voll im Zeitplan“, so Wiese, der sich bei den Anliegern für die Geduld und das Verständnis für diverse Einschränkungen bedankte, die mit den derzeitigen Maßnahmen verbunden seien. Bereits im Sommer wolle man mit den ersten vorbereitenden Arbeiten für den Kindergarten Norderbülte beginnen, der in diesem Baugebiet entsteht. „Die Trägerschaft wird die evangelische Kirche übernehmen, es entstehen 45 Krippenplätze sowie 75 Kindergartenplätze“, erläuterte Wiese den entsprechenden Ratsbeschluss zum Ausbau der Kinderbetreuung. „Hier entsteht ein modernes und attraktives Baugebiet, das sich gut in die bestehenden Strukturen der benachbarten Bebauung einfügen wird“, so André Wiese abschließend.

Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und kühlen Getränken konnten noch viele Fragen geklärt und gute Anregungen aufgenommen werden.

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