Die Mitglieder der CDU Harburg Land schlagen Dr. Cornell Babendererde als Kandidatin für das Europaparlament vor.
Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag der CDU Harburg Land am 11. Juli 2018 in Böttchers Gasthaus Nenndorf kürten die über 100 anwesenden Mitglieder in einem Auswahlverfahren mit überwältigender Mehrheit die 47 Jahre alte promovierte Historikerin aus Winsen zu ihrer Kandidatin für das Europaparlament.
Die Vorsitzende der Kreis-CDU, Britta Witte, freut sich über das eindeutige Votum: „Mit Cornell Babendererde schicken wir eine kompetente Person ins Rennen, die über langjährige Erfahrung in der Landes- und Kommunalpolitik verfügt. Die CDU-Mitglieder sind überzeugt: Sie würde uns und unsere Region hervorragend in Brüssel und Straßburg vertreten! Zum Ende des Jahres werden die Landeslisten aufgestellt. Hier kämpfen wir um einen vorderen Platz für unsere Kandidatin!“
Cornell Babendererde freut sich über die breite Unterstützung der CDU-Mitglieder auf dem Kreisparteitag: „In unserem Landkreis macht die CDU konstruktive, verantwortungsvolle Politik. Diesen Politikstil – orientiert an den echten Anliegen der Bürger – möchte ich mit nach Brüssel und Straßburg nehmen. Es wäre mir eine Ehre, meine Heimatregion und unser Land im Europäischen Parlament zu vertreten!“
Dr. Cornell Babendererde ist verheiratet und lebt in Winsen. Als wissenschaftliche Referentin in der CDU-Bürgerschaftsfraktion und in der Wirtschaftsbehörde
in Hamburg gewann sie reiche Erfahrung in der Landespolitik. Derzeit ist sie Büroleiterin einer Abgeordneten in Hamburg und hält Vorlesungen zu Wirtschaft und Politik an einer Fachhochschule. Seit 2006 engagiert sie sich ehrenamtlich, u.a. als Vorsitzende der CDU Winsen, als 3. Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Winsen und als 2. Vizepräsidentin in der Synode der Landeskirche Hannover.
Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden nach derzeitigem Stand am 26. Mai 2019 statt.

Mitten in Winsen an der Nordertor- und Marktstraße gibt es ein einmaliges, innovatives Angebot an ärztlichen Gesundheitsdienstleistungen. Davon konnte sich jetzt die 15-köpfige Besuchergruppe überzeugen, die im Rahmen von CDU Winsen vor Ort auf Einladung der Familie Gericke dem Gesundheitszentrum einen Besuch abstattete.

Kurze Wege, eine gute Kommunikation und koordinierte Abläufe der professionellen und dienstleistungsorientierten Anbieter machen es dem Patienten leichter. Neben einer Vielzahl von Fachärzten ermöglicht eine Krankengymnastik-Praxis es vielen Winsenern, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Das Gesundheitszentrum ist nach der Kreis- und Stadtverwaltung der größte Frequenzbringer für die Winsener Innenstadt.

Die Ratsfrauen Sonja Bausch und Cornell Babendererde, beide wohnhaft in der Innenstadt, sind überzeugt: „Für die Innenstadt von Winsen und ihre weitere Entwicklung – besonders im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms „Winsen 2030“ – ist das Gesundheitszentrum von unschätzbarem Wert. Die Gestaltung des davor liegenden Kirchplatzes, ein vernünftiges Parkraumkonzept und ein behutsam gesteuerter Autoverkehr, durch den besonders gehbehinderten Patienten weiterhin lange Wege erspart bleiben, trägt zur positiven Entwicklung der Innenstadt bei und verstärkt unsere Gesundheitsversorgung vor Ort“.

Die Brüder Manfred und Helmut Gericke, Gründer des Gesundheitszentrums, bescheinigen Verwaltung und Politik eine grundsätzlich sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Akteuren des Gesundheitswesens. Der Apotheker Helmut Gericke: „Wir dürfen nicht vergessen: Den Notdienst und eine ausführliche Beratung bieten nur niedergelassene Apotheken an, Versandapotheken sind da raus aus der Nummer. Ich kann nur dafür plädieren, dass die Politik hier in Winsen geeignete Rahmenbedingungen bietet, damit Winsen ein attraktiver Standort für Ärzte und andere Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich bleibt.“

Die Pressemitteilung zum Besuch im Gesundheitszentrum als pdf lesen Sie hier.

Landwirte beteiligen sich rege am Blühflächenprogramm des Niedersächsischen Umweltministeriums

Die Landwirte der CDU-Fraktion im Winsener Stadtrat Heinrich Wörmer, Andrea Röhrs und Rudolf Meyer trafen sich jüngst zur Besichtigung einer von Röhrs angelegten Blühfläche für Insekten in der Sangenstedter Feldmark. „Wir freuen uns, dass in der letzten Ratssitzung dem CDU- Antrag zum Beitritt der Stadt Winsen zum „Netzwerk Blühende Landschaften“ einstimmig zugestimmt wurde“, so Steffen Behr, Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss der Stadt Winsen und Mitinitiator des Antrages.

„Neben den Kommunen und den privaten Gartenbesitzern leistet aber auch ein Großteil der Landwirte einen positiven Beitrag zur Schaffung besserer Lebensbedingungen für die Insekten- und Vogelwelt. Dies sollte stärker öffentlich zur Kenntnis genommen werden“, wünscht sich Andrea Röhrs.

Sowohl CDU-Ratsherr und Landwirt Heinrich Wörmer aus Pattensen als auch Röhrs haben auf ihren landwirtschaftlichen Flächen insektenfreundliche Blühstreifen von jeweils 10 ha angelegt. „Das allein entspricht einer Fläche von 28 Fußballfeldern. Wir haben bei der Anlage von Blühflächen im Landkreis Harburg in den letzten Jahren einen erheblichen Zuwachs zu verzeichnen. Das ist eine erfreuliche  Entwicklung“, erläutert  Rudolf Meyer. „Laut Landwirtschaftskammer ist der Blühflächenanteil im Landkreis Harburg von 193 ha im Jahre 2011 auf 1.104 ha im Jahre 2018 gestiegen. Dazu kommt noch rund 1000 ha Ackerbrache“.

Die verschiedenen Saatgutmischungen  für die Blühflächen sind in enger Zusammenarbeit mit den Imkerverbänden entwickelt worden und können über den örtlichen Landhandel bezogen werden. Ratsherr Steffen Behr dazu: „Als Hobbyimker freue ich mich besonders über die gute Zusammenarbeit von Imkern und Landwirten. Dies ist ein außerordentlich positives Projekt. Alle Seite profitieren davon. Der Insekten- und Vogelwelt wird durch die spezielle Auswahl der Blühpflanzen eine ganzjährige Nahrungsquelle angeboten, das Landschaftsbild wird aufgewertet und den Landwirten ergibt sich durch die attraktive Förderung eine alternative Einkommensquelle zum herkömmlichen Ackerbau. Auch Röhrs freut sich über das Summen und Brummen auf den am Hof gelegenen Blühflächen. „Besonders positiv hat sich der Rebhuhnbestand entwickelt. Ich würde meinen Blühflächenanteil gern noch ausweiten, aber in den Förderrichtlinien ist eine Höchstgrenze von 10 ha pro Betrieb festgelegt.“ Eine Aufhebung dieser Begrenzung und eine verbesserte Förderung würde der Natur auf alle Fälle zugutekommen, sind sich Wörmer, Röhrs, Meyer und Behr einig.