Ab dem 25. Mai dürfen Gaststätten, Cafés und Biergärten in Niedersachsen wieder bis zu 100 Prozent ihrer Sitzplätze vergeben – vorausgesetzt, sie gewährleisten dabei die notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Dazu Dr. Cornell Babendererde, Sprecherin der CDU Winsen im Planungsausschuss des Stadtrates von Winsen: „Die notwendigen Mindestabstände von zwei Metern zwischen den einzelnen Tischen müssen also weiter eingehalten werden. Gastronomen in Winsen sollten jetzt für den Zeitraum der Corona-Krise die Möglichkeit von der Stadt erhalten, ihre Außenflächen erweitern zu können, um ihren Gästen mehr Tische anbieten und dabei zugleich den Sicherheitsabstand wahren zu können“.

Der Fraktionsvorsitzende der Gruppe CDU Winsen/Wählergemeinschaft Winsener Liste/Ratsherr Andreas Waldau, André Bock MdL, ergänzt: „Das soll natürlich in den Fällen möglich sein, bei denen die Örtlichkeiten und alle Sicherheitserfordernisse dies zulassen. Da, wo es geht, sollte dann auch auf städtische Sondernutzungsgebühren verzichtet werden. Einen entsprechenden Antrag wird die Gruppe jetzt in den Verwaltungsausschuss einbringen“, so Bock. „So wie es richtig war im Rahmen des städtischen Sofortprogrammes die für dieses Jahr bereits gezahlten Gebühren zu erstatten, so konsequent sollten wir jetzt den nächsten Schritt gehen und die Belebung weiter unterstützen“, wirbt der Gruppenvorsitzende für eine Zustimmung zu dieser Initiative. 

Anja Trominski und Philipp Meyn, stellv. Fraktionsvorsitzende, fügen hinzu: „Wir sind alle dankbar, dass es weitere Lockerungen gibt. Zugleich hoffen wir aber auch, dass sich weiterhin alle Winsener so gut an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, damit die Krankheitsfälle nicht wieder in die Höhe steigen. Wäre doch schön, wenn wir alle den Sommer mit einem kühlen Getränk im Biergarten genießen können und dabei gesund bleiben “.  

Die CDU Winsen trauert um Norbert Blüm, der am 23.04.2020 im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Norbert Blüm war engagiert und respektiert. Er war ein Mann mit klarer Haltung. Er galt vielen als das soziale Gewissen der CDU. Leidenschaftlich kämpfte er für seine Positionen, ging Streit nicht aus dem Weg, war gradlinig und zugleich stets humorvoll und fürsorglich.

Als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung prägte er maßgeblich die Sozialgesetzgebung der Bundesrepublik. „Die Rente ist sicher!“ ist der Satz, der am meisten mit Norbert Blüm in Verbindung gebracht wird. Mit der Einführung der Gesetzlichen Pflegeversicherung schuf er einen weiteren wichtigen Pfeiler der Sozialen Marktwirtschaft. Als Bundesvorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft und stellvertretender Vorsitzender gab er dem Sozialflügel der Union ein Gesicht und eine gewichtige Stimme.

„Sein Herz schlug für die Menschen, die mit ihrer Arbeit unser Land aufgebaut haben“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel über Norbert Blüm. Der gebürtige Rüsselsheimer habe ihre eigene politische Arbeit „stark geprägt“, so Merkel. Sie hatte mit ihm zusammen in den 1990er Jahren dem Kabinett von Helmut Kohl angehört.

nicht nur bei uns in Winsen stellt das Coronavirus die Menschen und die Wirtschaft vor eine harte Bewährungsprobe. Die rasante Ausbreitung des Virus hat das gesellschaftliche Leben vielerorts zum Erliegen gebracht. Aufgrund der großen Disziplin der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, ist es uns aber gelungen, die Ausbreitung des Virus deutlich einzuschränken – dafür danken wir Ihnen als Vorstand des CDU Ortsverbandes ganz herzlich!

Seit Mitte April gibt es erste Lockerungen, Geschäfte bis 800 m2 dürfen wieder öffnen, die schrittweise Öffnung der Schulen steht bevor und viele Menschen drängt es bei dem ungewohnt schönen Aprilwetter nach draußen. Um weiterhin sicherzustellen, dass das Virus nicht unkontrolliert vor allem Personen der sogenannten Risikogruppen infiziert, haben inzwischen alle Bundesländer die „Maskenpflicht“ eingeführt:  In Niedersachsen ist es ab dem 27. April 2020 Pflicht, im ÖPNV und in den freigegebenen Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen!

Hier finden Sie eine  Anleitung zum „Selbernähen“ des Mund-Nasen-Schutzes, die wir freundlicher Weise von der Feuerwehr Essen erhalten haben und sich bereits bei den Landfrauen und anderen NäherInnen in Winsen und Umgebung bewährt hat: Anleitung zum Selbernähen


Sollten Sie Spaß am Nähen haben und viele Masken produzieren wollen, dann melden Sie sich sehr gerne bei uns, damit wir diese dann an bedürftige Personen oder andere karitative Einrichtungen weitergeben können.
Selbstverständlich müssen auch wir darauf hinweisen, dass die Herstellung/Verwendung des Behelfs-Mund-Nasen-Schutzes ausschließlich auf eigene Gefahr erfolgt. Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Hygienevorschriften des Robert Koch-Instituts.