Schritt für Schritt verbessert sich das Bahnhofsumfeld – auch wenn man sich schnell an Verbesserungen gewöhnen kann. Die CDU Winsen hat sich den aktuellen Stand der Maßnahmen angesehen, die die Stadt Winsen seit Inkraftsetzen des Masterplans Bahnhofstraße und Bahnhofsumfeld bereits realisiert hat.

Dazu Dr. Cornell Babendererde, Sprecherin der Gruppe CDU/Winsener Liste/Andreas Waldau im Planungsausschuss, Jan Jürgens und Philipp Meyn, ebenfalls Mitglieder im Planungsausschuss: „Die CDU hat seit Langem mit zahlreichen Initiativen darauf gedrängt, dass die Stadt Winsen den Bahnhof und sein Umfeld verbessert. Mit dem Masterplan geht es in die richtige Richtung. Für den Bahnhof als öffentlichen Raum müssen Stadt, aber besonders auch die Deutsche Bahn, dafür Sorge tragen, dass Vandalismus und Vermüllung nicht die Oberhand gewinnen. Und nach wie vor fehlt eine Übersichts-Anzeige mit verlässlichen Informationen zu Zugabfahrten im Bahnhofsgebäude selbst, die den Reisenden Orientierung gibt“.

André Bock, MdL und Vorsitzender der Gruppe im Stadtrat, ergänzt: „Erfreulich ist, dass mit zusätzlichen Fahrradabstellanlagen, der Neugestaltung der Grünflächen und durch eine optimierte Beleuchtung schonmal eine Verbesserung eingetreten ist“.

Theresa Bostelmann, Christdemokratin aus Toppenstedt, pendelt als Studentin regelmäßig nach Hannover und weiß aus eigener Erfahrung: „Der Winsener Bahnhof wird von vielen Pendlern aus den anliegenden Gemeinden genutzt. Auch wenn sich in der Corona-Krise das Verkehrsaufkommen etwas gesenkt hat: Die Zuwegungen zum Bahnhof, egal aus welcher Himmelsrichtung, müssen unbedingt erweitert werden, um die Verkehrssituation rund um den Bahnhof zu entspannen“.

Die Christdemokraten sind sich einig, dass die Stadt ihre Bestrebungen, für die Anpassung der Zuwegungen an das steigende Verkehrsaufkommen entsprechende Grundstücke aufzukaufen, mit Nachdruck fortsetzen muss. Das betrifft auch die geplante Neugestaltung des Fahrrad- und Fußgängertunnels, wofür ebenfalls angrenzende Grundstücke von der Stadt aufgekauft werden müssen.

„Am ersten Samstag im September hätten wir zu unserem CDU-Familienflohmarkt auf dem Schloßplatz mit mindestens 150 Verkaufsständen und einer hohen Anzahl an Besuchern gerechnet. Die Entscheidung ist uns am Ende nicht leicht gefallen“, da sind sich die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbands Winsen/Luhe einig.

„Wir hatten ein gutes Hygienekonzept ausgearbeitet, aber die extrem große Anzahl an Nachfragen von Verkäufern und Besuchern sowie der erkennbare Nachholbedarf hätten den Flohmarkt vermutlich zu einer Großveranstaltung gemacht!“, so Dr. Nils-Oliver Höppner als 1. Vorsitzender der CDU Winsen. „Doch in solch besonderen Zeiten müssen besondere Entscheidungen getroffen werden. Auch wenn das bedeutet, dass man mit einer jahrzehntelangen Tradition brechen und den Familienflohmarkt absagen muss. Der Flohmarkt ist schon immer ein beliebter Publikumsmagnet in der Innenstadt gewesen.“

Das Risiko ist jedoch zu groß. Auch alle anderen Großveranstaltungen sind aus dem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesundheit der Menschen abgesagt worden. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie will die CDU Winsen/Luhe ihren Teil beitragen und führt in diesem Jahr ihren CDU-Familienflohmarkt nicht durch.

Statt dessen kann man sich am Samstag den 05. September unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln am CDU-Infostand einen Gutschein über 5 Euro für die Standgebühr im nächsten Jahr abholen und dort mit den ehrenamtlichen Politikern ins Gespräch kommen. „Es besteht die Hoffnung diesen Flohmarkt im nächsten Jahr in guter alter Tradition wie gewohnt durchführen zu können“, so die langjährigen Mitorganisatoren Anja Trominski, Susanne von Appen und Sebastian Trenkner.

Erstmalig nach der Corona-Zwangspause fand die beliebte Veranstaltungsreihe „CDU vor Ort“

wieder mit Besuchern statt. Am 24.07.2020 folgten knapp 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung zum Winsener Unternehmen „E-Cap Mobility GmbH“. Geschäftsführerin Leonie Behrens (siehe Foto) präsentiert den Besuchern, wofür das Unternehmen steht: Ob als Entwickler von elektrifizierten Prototypen, Kleinserien und Konzepten für die Industrie, als Elektro-Umrüster privater Fahrzeuge oder als Service-Partner für Elektrofahrzeuge und Brennstoffzellen-Technologie: E-Cap in Winsen ist Experte und Pionier für die Umrüstung und Ausstattung des Mobilitäts- und Industriesektors mit alternativen, zukunftsweisenden und emissionsfreien Antrieben.

Ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen ist die Umrüstung von mehreren 40 Tonnern LKWs mit Brennstoffzellen und Wasserstoffantrieb. „Wie dies dann aussehen wird, kann man gut an dem Modell erkennen“, so Vertriebsleiter Bernd Beer (siehe Foto). Realisiert wird das Projekt gemeinschaftlich von der Clean Logistics GmbH und E-Cap mithilfe einer Förderung des BMVI.

Ein weiterer großer Meilenstein ist die Erteilung eines „Approval in Principle“ durch die internationale Klassifikationsgesellschaft DNV GL im Mai 2020 für ein Konzept zur maritimen Nutzung von Brennstoffzellen. Das von E-Cap entwickelte „Hydrogen Electric System“ (H2ES) verbindet die bewährte Brennstoffzellentechnologie mit modernsten Wasserstoff- und Elektrokomponenten zu einer innovativen und umweltfreundlichen Antriebslösung für die Schifffahrt.

Andre Bock (MdL) betont die große Bedeutung des Wasserstoffs in der Energiewende und l.ässt Grüße vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ausrichten. „Wir können stolz sein, dass ein derart innovatives Unternehmen aus Winsen kommt“.