Es ist eines der größten Projekte der Gesundheitsgeschichte: das Impfen gegen Corona. Logistisch, organisatorisch. Denn der Impfstoff muss unter die Leute kommen. Offen ist die Frage nach dem „Wie“. Der Vorstand der CDU Winsen hat daher das Impfzentrum in der Stadthalle besucht und sich von den Abläufen vor Ort überzeugt. Dabei stand im Fokus, inwieweit die CDU auch personell das Impfzentrum unterstützen kann.

Nach der Anmeldung der Impflinge werden diese auf Wunsch ausführlich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten. Dabei kann es sowohl um die medizinische Vorgeschichte als auch um alle Fragen rund um die Impfung gehen. Wichtig ist auch, dass die Person ihre aktuelle Medikationsliste dabei hat.

Die Impfung erfolgt nur mit ausdrücklichen Einwilligung und nur, wenn keine Komplikationen vorliegen. Das wird in einem Anamnese- und Einwilligungsbogen abgefragt und wird zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin durchgesprochen.

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal. Sie verläuft ähnlich wie bei den bekannten Grundimpfungen: Der Impfstoff wird intramuskulär gespritzt – in der Regel in den Oberarm. Anschließend bleiben die gerade geimpften Personen noch bis zu 30 Minuten zur Überwachung im Beobachtungsbereich.

Jan Bauer (Vizepräsident des DRK, Kreisverband Harburg-Land e.V) erwartet, dass das Personal für die ersten Impfaktionen ausreicht. „Am Anfang stehen ohnehin noch nicht alle geplanten Dosen zur Verfügung. Im Laufe der nächste Wochen werden wir aber an unsere Grenzen stoßen. Daher ist die Initiative der CDU für uns Gold wert“, so Bauer. Michael Thomas (Leiter des Impfzentrums Winsen) ergänzt: „Als eine unserer wichtigsten Annahmen hat sich bestätigt, dass zumindest bei unserer aktuellen Hauptklientel über 80 Jahren sehr häufig Unterstützung notwendig ist. Dies reicht von der persönlichen Ansprache, Begrüßung über Wegweisungen bis hin zur Hilfe bei der Bewältigung des Papierkrams.. Das alles kann gerne die CDU übernehmen, die wir intern als Impflotsen bezeichnen wollen.“

Dr. Nils-Oliver Höppner (1. Vorsitzender CDU Winsen) betont: „Wir haben heute gesehen, dass das Impfzentrum in Wissen vorbildlich organisiert ist. Aber nur mithilfe der Corona-Schutzimpfung lässt sich eine flächendeckende Immunisierung der Bevölkerung erreichen und so die Pandemie unter Kontrolle bringen. Je mehr Menschen möglichst schnell geimpft werden, desto weniger Wirte findet das Virus. Und umso schwerer sind die Bedingungen für die Ausbreitung des Virus – was die CDU Winsen dazu beitragen kann, werden wir anpacken!“

Der CDU-Landtagsabgeordnete André Bock ergänzt: „Unsere Impfzentren sind personell und technisch schon gut aufgestellt, um diese große Aufgabe zu bewältigen. Im laufenden Betrieb wird sich aber sicher noch an mancher Stelle zeigen, wo nachgesteuert werden muss, was fehlt. Hier müssen auch die staatlichen Strukturen schnell und unbürokratisch helfen. Der Aufbau und die Organisation hier vor Ort zeigt beeindruckend einmal mehr, was Ehrenamt alles leisten kann, macht aber auch deutlich, dass der Staat auf diese Strukturen angewiesen ist. Ich bin für das Engagement sehr dankbar!“

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