Wie sehen die Grundlagen für das geplante Naturbad in Winsen im Eckermannpark aus? Davon überzeugte sich jetzt bei sommerlicher Hitze Bundestagsabgeordneter Michael Grosse-Brömer (CDU) zusammen mit der stellv. Bürgermeisterin und Ratsfrau der Stadt Winsen, Dr. Cornell Babendererde, der Ratsfrau Andrea Röhrs und dem Stadtratskandidaten Johannes Klemm.

Schon im Dezember 2019 hatte sich mit einer deutlichen Mehrheit der Stadtrat für ein Naturbad im Eckermannpark ausgesprochen und damit den Wunsch der Bevölkerung nach einem Freibad in Winsen aufgegriffen. Viele Winsener schwärmen noch heute vom ehemaligen Zwickelteich, der in der Zeit nach dem Krieg als Freibad gedient hatte.

Im letzten Winter nun hat sich Bundestagsabgeordneter Michael Grosse-Brömer mit Unterstützung der CDU Winsen dafür eingesetzt, dass das geplante Naturbad Aufnahme in das Sonderprogramm „Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ der Bundesregierung findet.

Dazu Michael Grosse-Brömer: „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat unter sehr vielen eingegangenen Projektvorschlägen unter anderen das Winsener Naturbad ausgewählt, weil die Stadt Winsen einfach ein überzeugendes Konzept für den Klimaschutz vorgelegt hat. Auch hier vor Ort stelle ich fest, dass der Eckermannpark ideale Bedingungen hat, um das Ziel des Sonderprogramms zu erreichen: durch die Aufwertung öffentlicher Grünflächen die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren.“

 Dr. Cornell Babendererde ergänzt: „Dass wir die maximal mögliche Summe von 3 Mio. Euro erhalten, zeigt, dass dem Vorhaben hohe Wirkung auf den Klimaschutz zugeschrieben wird. Innovativ sind u.a. die biologisch-physikalische Wasseraufbereitung und die ausschließliche Nutzung von Sonne und Wind für die Stromversorgung und Gebäudeerwärmung. Ein ganzjähriges Gastronomieangebot und Wohnmobilstellplätze legen eine Grundlage dafür, wie wir auch außerhalb der Badesaison dieses Areal nutzen können. Darüber wird noch zu beraten sein“.

Andrea Röhrs und Johannes Klemm erinnern an die ursprüngliche Entwicklung des Areals: „Schon die Landesgartenschau im Jahr 2006 war ein riesengroßer, nachhaltiger Gewinn für Winsen und den gesamten Landkreis. Im Rahmen der breit geführten öffentlichen Diskussionen um eine Nachnutzung des Eckermannparks war die Idee eines Naturbades bei den Winsenern der absolute Favorit. Neben gesteigerter Aufenthaltsqualität und einem attraktiven Sport- und Freizeitangebot für die ganze Familie wird das Naturbad voraussichtlich ab Mai 2024 auch ein entscheidender Faktor für den Klimaschutz in Winsen sein!“.

 Die CDU Winsen wird in den nächsten Wochen eine Informationsveranstaltung zum Naturbad im Eckermannpark abhalten, bei der sich die Bürger mit weiteren Ideen und Anregungen einbringen können.

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