Pressemitteilung: Kläranlage Winsen (Luhe): CDU und FDP setzen auf Verantwortung, Kostentransparenz und Zukunftssicherheit

11. Februar 2026

Die Erneuerung der Kläranlage Winsen (Luhe) ist eines der größten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre – mit erheblichen finanziellen Auswirkungen für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. CDU und FDP im Rat der Stadt Winsen (Luhe) begleiten diesen Prozess daher bewusst konstruktiv, aber auch mit klaren Erwartungen an Sorgfalt, Transparenz und Wirtschaftlichkeit.

Mit einem gemeinsamen Antrag bringen die Fraktionen nun konkrete Prüfaufträge auf den Weg, um die vorliegende Planung weiter zu schärfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und mögliche Einsparpotenziale zu nutzen – ohne die Zukunftsfähigkeit der Anlage aus dem Blick zu verlieren.

„Die Kläranlage ist kein Prestigeprojekt, sondern eine zentrale Lebensader unserer Stadt. Es geht um sehr viel Geld, um langfristige Gebührenstabilität und um Verantwortung gegenüber kommenden Generationen“, erklärt Dr. Nils-Oliver Höppner (CDU). „Mir ist wichtig, dass wir jetzt die richtigen Fragen stellen, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden. Gründlich prüfen heißt nicht verzögern – sondern klug handeln.“

CDU und FDP unterstützen grundsätzlich die von den Fachplanern vorgeschlagene Vorzugsvariante. Gleichzeitig sollen aber zentrale Punkte noch einmal vertieft betrachtet werden: die tatsächliche notwendige Größe der Anlage, die Baukostenrisiken, mögliche Einsparungen sowie eine kluge Vorbereitung auf zukünftige gesetzliche Anforderungen.

Anja Trominski, Fraktionsvorsitzende der CDU, betont: „Wir wollen eine moderne und leistungsfähige Kläranlage für Winsen – aber wir wollen sie so bauen, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger auch bezahlbar bleibt. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung ist es unsere Pflicht als Politik, genau hinzusehen und mögliche Alternativen sorgfältig abzuwägen.“

Ein besonderes Augenmerk legen CDU und FDP darauf, heute keine unnötigen Mehrkosten zu verursachen, aber dennoch auf kommende Entwicklungen vorbereitet zu sein. Dazu gehört etwa die Frage einer späteren sogenannten „4. Reinigungsstufe“, die aktuell noch nicht verpflichtend ist, perspektivisch aber eine Rolle spielen kann.

„Niemand fordert, heute schon alles zu bauen, was vielleicht erst in 15 oder 20 Jahren vorgeschrieben wird“, sagt Nino Ruschemeyer, Fraktionsvorsitzender der FDP. „Aber wir müssen jetzt so planen, dass spätere Anpassungen möglich sind, ohne erneut Millionen investieren zu müssen. Das ist für uns liberale Haushaltspolitik mit Augenmaß.“

Die Prüfaufträge umfassen unter anderem:

  • eine transparente Darstellung der Bau- und Betriebskosten,
  • die Überprüfung der geplanten Anlagengröße,
  • Maßnahmen zur Reduzierung von Bau- und Kostenrisiken,
  • sowie eine klare Vorsorge für zukünftige Umweltanforderungen.

Die Gruppe CDU/FDP betont dabei ausdrücklich, dass sie eng und konstruktiv mit Verwaltung und Fachplanern zusammenarbeiten wollen. „Unser gemeinsames Ziel ist eine Kläranlage, die zuverlässig funktioniert, wirtschaftlich betrieben werden kann und langfristig zu Winsen passt“, so Dr. Höppner abschließend.„Wenn wir heute verantwortungsvoll entscheiden, profitieren davon am Ende alle Winsenerinnen und Winsener.“

@CDU: Von links Jan Malte Wieben (CDU), Nino Ruschmeyer (FDP), Anja Trominski (CDU) und Dr. Nils-Oliver Höppner (CDU) vor der aktuellen Kläranlage.

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